DAS SCHWULE WANDERCAMP - TOUREN
Wandern und Ausflüge

Was für Wanderungen und Touren gibt es?

Die Teilnehmer organisieren sich die Touren selbst – meist in Paaren oder in Gruppen. Abends werden mit Hilfe von mitgebrachten Wanderkarten die Touren besprochen. Am nächsten Morgen geht es los – jeder dann, wann es ihm und der Gruppe am Besten passt. So wird für fünf Tage der Anteil der Homosexuellen in einem Tal deutlich erhöht.

Wie ist der Schwierigkeitsgrad?

Die Meisten wählen die Wege auf die nahen Berge, die mit durchschnitt-licher Kondition und ohne spezielle Ausrüstung (gutes Schuhwerk aus-genommen!) gut zu wandern sind. In Österreich sind das die weiß-rot-weiß gekennzeichneten Wanderwege. (Die alpinen Wege, die Kondition und Ausrüstung erfordern, sind weiß-blau-weiß gekennzeichnet.) Auch moderate Gipfel und Gletscherwanderungen sind dabei. Es geht aber nicht um „höher, schneller, weiter”. Auch die Höhenwege und Talwanderungen werden genossen. Einige Wenige, die aber wissen, was sie tun, besteigen auch die Drei- und Viertausender.

Wie bilden sich die Wandergruppen?

Jeder kann ein Paar oder eine Gruppe organisieren – ganz nach eigenen Zielen und eigener Kenntnis, Erfahrung, Ausdauer und Ausrüstung und nicht zuletzt auch nach dem Wetter. Die Gruppen bilden sich spontan, je nach Ziel der Tour, Bekanntschaft und Sympathie. Alle Gruppen sind offen für weitere Mitwanderer.

Wo geht es hin?

Die Wahl des Ziels und der Route ist völlig frei. In der Gruppe achtet aber jeder auf die Anderen. Das Tempo wird durch alle zusammen bestimmt. Wer möchte, kann auch alleine losziehen.

Muss ich jeden Tag wandern und klettern?

Natürlich nicht. Im schwulen Wandercamp gibt es (fast) alles: Ausflüge mit dem Auto in Wellness-Parks und nach Italien, Kaffeekränzchen am Haldensee, Rafting und Biking, Doppelkopf auf der Terrasse, Baden in Bergseen, Sitzen am Bergbach, Lesen auf dem Handtuch ...

Was gibt es zu beachten?

Jeden Morgen wird eine Wanderliste ausgehängt, auf der die Ziele, die Teilnehmer der Wandergruppe und die voraussichtliche Zeit der Rückkehr am Haus eingetragen werden. So kann jeder sehen, was die anderen machen, und sich anschließen, wenn er möchte. Und die Orga behält auf diese Weise einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe. Um spätestens 19:30 Uhr werden die Teilnehmer zum Abendessen zurück erwartet. Wer sich verspätet, wird gebeten, vorher anzurufen. Dann wissen wir, dass alles in Ordnung ist.

Und wenn etwas passiert?

Für den Notfall werden Zettel zur Verfügung gestellt, auf denen die aktuelle Adresse und die Telefonnummer des Hauses draufstehen. Jeder Teil-nehmer trägt seine Heimatadresse und die Daten eines persönlichen Ansprechpartners für Notfälle ein. Eine Kopie nehmen die Wanderer mit auf die Touren. Eine Kopie verbleibt bei der Orga.

Wie bin ich versichert?

Das schwule Wandercamp ist ein privat organisierter Rahmen für deine Aktivitäten. Das bedeutet: Für die Krankenversicherung im Ausland und andere Versicherungen ist jeder selbst verantwortlich. Bei der Anmeldung unterschreibst du einen Haftungsausschluss.

Anmerkung von Stefan

Immer wieder kommt eine Diskussion darüber auf, wie "leistungsfähig" die Teilnehmer eines schwulen Wandercamps denn sein müssten? Meine Meinung dazu ist: Wer zwei Kilometer laufen will und sich dann die Blümchen auf der Wiese angucken will, der soll halt zwei Kilometer laufen, und wer unbedingt einen Dreitausender bezwingen will, der soll eben rauflaufen. Ich selbst bin auch nicht so der grosse Wanderer.


    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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